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100 englische Wörter, die du für alltägliche Gespräche brauchst

Du kannst 5.000 englische Wörter kennen und trotzdem erstarren, sobald dich ein Barista fragt: „for here or to go?" Genau das ist die Lücke, in die fast alle Englischlernenden fallen – Wörter auf dem Papier zu erkennen ist nicht dasselbe, wie sie parat zu haben, wenn du sie wirklich brauchst.
Dieser Leitfaden schließt genau diese Lücke. Einhundert Alltagswörter – der Kern englischer Vokabeln für den Alltag in jeder Situation, in die du gerätst: Kaffee bestellen, sich krankmelden, Besorgungen machen, Wochenendpläne schmieden. Zu jedem Wort gibt es die IPA-Aussprache, einen kurzen Dialog aus dem echten Leben und einen Tipp, wie ihn eine Muttersprachlerin einer Freundin geben würde.
Kurze Zusammenfassung: Meistere diese 100 häufigen Wörter in acht alltäglichen Kontexten – Begrüßungen, Essen, Shopping, Arbeit, Gesundheit, Verkehr, Gefühle und Zeit. Mit etwa 1.000–1.500 aktiven Wörtern führst du die meisten Alltagsgespräche. Das ist der grundlegende englische Wortschatz für den Alltag, mit Aussprache, Beispieldialogen und Bedeutungshinweisen zu jedem Eintrag.
So nutzt du diese englischen Vokabeln für den Alltag
Jeder Eintrag folgt demselben Format:
- Das Wort mit seiner IPA-Aussprache in Schrägstrichen (das Standardsystem, das Cambridge, Oxford und Merriam-Webster verwenden)
- Ein kurzer Dialog, der zeigt, wie das Wort tatsächlich in der gesprochenen Sprache zwischen zwei Personen vorkommt
- Ein Anwendungstipp – eine Kollokation, ein Hinweis zur Tonalität, ein häufiger Fehler oder eine Aussprachefalle
Zu den Aussprachezeichen: keine Panik. Die Schrägstriche bedeuten „so klingt es, nicht so wird es geschrieben". Das Zeichen vor einer Silbe (ˈ) bedeutet, dass diese Silbe betont wird – lauter und länger gesprochen. In /ˈhæpi/ betonst du also HAP, nicht -py. Du musst IPA nicht auswendig lernen, um diese Liste zu nutzen, aber ein Blick darauf hilft, wenn ein Wort komisch aussieht (wie receipt – das p ist stumm). Mehr zu Klang und Betonung findest du in unserem Leitfaden zur englischen Aussprache für Anfänger.
Lies jeden Dialog laut vor. Beide Rollen. Auch wenn du dich albern fühlst. Beim Sprechen aktivierst du einen anderen Teil deines Gehirns als beim stillen Lesen – und genau diesen Teil brauchst du, wenn dich im echten Leben jemand anspricht. Mehr zu diesem Lernansatz findest du in unserem Leitfaden, wie du deinen Wortschatz durch echte Gespräche aufbaust.
Begrüßungen und Höflichkeitsfloskeln (15 Wörter)
Diese 15 Wörter eröffnen und beenden fast jede soziale Interaktion auf Englisch – die verbalen Händedrücke, die echte Inhalte umrahmen. Wenn sie dir automatisch über die Lippen kommen, wird dir der Einstieg in ein Gespräch nie wieder unangenehm sein. (Längere Phrasen, die oft auf diese Wörter folgen, findest du in unserem Leitfaden, wie du dich auf Englisch vorstellst.)
1. Hello — /həˈloʊ/
A: Hello, is this the front desk?
B: Hello! Yes, how can I help you?
Tipp: „Hello" funktioniert überall – formell, informell, persönlich oder am Telefon. Im Zweifel ist es immer die richtige Wahl.
2. Hi — /haɪ/
A: Hi, I haven't seen you in ages!
B: Hi! I know, it's been forever.
Tipp: „Hi" ist lockerer als „hello". Verwende es bei Freunden, Kollegen, die du gut kennst, oder in entspannten Situationen. Bei ersten geschäftlichen E-Mails oder im formellen Schriftverkehr lieber meiden.
3. Goodbye — /ɡʊdˈbaɪ/
A: I should head out now. Goodbye!
B: Goodbye, see you next week.
Tipp: „Goodbye" klingt im gesprochenen Englisch leicht formell. Die meisten Muttersprachler sagen in lockeren Situationen „bye" oder „see you". Das volle Wort spar dir für berufliche oder sentimentale Momente auf.
4. Thanks — /θæŋks/
A: Here's your coffee.
B: Thanks! Have a good day.
Tipp: „Thanks" ist die alltägliche Kurzform von „thank you". Für etwas Größeres steigerst du auf „thanks so much" oder „thank you so much". Der th-Laut – Zunge zwischen die Zähne – ist eine Stolperfalle für viele Lernende.
5. Welcome — /ˈwɛlkəm/
A: Thank you for the help.
B: You're welcome, anytime.
Tipp: „Welcome" hat zwei Hauptbedeutungen: jemanden begrüßen, der ankommt („Welcome home!"), und auf ein Dankeschön antworten („You're welcome"). Sag nie nur „welcome" als Antwort auf ein Dankeschön – es heißt immer „you're welcome".
6. Sorry — /ˈsɑri/
A: Sorry, I didn't catch your name.
B: No worries, it's Marcus.
Tipp: „Sorry" funktioniert für Entschuldigungen UND wenn du jemanden bittest, sich zu wiederholen. Im britischen Englisch wird es ständig benutzt – sogar, wenn man gegen einen Stuhl läuft.
7. Excuse (me) — /ɪkˈskjuz/
A: Excuse me, do you know where the restroom is?
B: Yes, just past the elevators on your right.
Tipp: „Excuse me" ist deine Zauberformel, um höflich Aufmerksamkeit zu bekommen. Verwende es, bevor du Fremde nach etwas fragst. Anders als „sorry" – „excuse me" kommt VOR der Bitte, „sorry" kommt NACH einem Fehler.
8. Please — /pliz/
A: Could you pass the salt, please?
B: Sure, here you go.
Tipp: „Please" macht jede Bitte freundlicher. Ohne klingt es schnell unhöflich – selbst bei sonst gleichen Worten. Die Position zählt: „Please pass the salt" oder „Pass the salt, please" funktionieren beide; „Pass please the salt" nicht.
9. Sure — /ʃʊr/
A: Can you help me carry this?
B: Sure, no problem.
Tipp: „Sure" ist das lockere Ja. Es signalisiert freundliche Zustimmung, ohne übertrieben formell zu wirken. Im beruflichen Umfeld klingen „of course" oder „absolutely" polierter.
10. Cheers — /tʃɪrz/
A: I just sent over the file.
B: Cheers, I'll take a look.
Tipp: Im britischen Englisch bedeutet „cheers" oft „danke" oder „tschüss". Im amerikanischen Englisch sagt man es meist beim Anstoßen mit Getränken. Achte auf dein Gegenüber.
11. Pardon — /ˈpɑrdən/
A: The meeting is at half past two.
B: Pardon? Could you repeat that?
Tipp: Mit „Pardon?" bittest du höflich um Wiederholung. Förmlicher als „what?" oder „huh?". Im britischen Englisch sagt man auch „pardon me", wenn man jemanden anrempelt.
12. Pleasure — /ˈplɛʒər/
A: It was so nice meeting you.
B: The pleasure was mine.
Tipp: „Nice to meet you" → „Nice to meet you too" oder „The pleasure is mine" / „My pleasure". Die zweite Variante klingt wärmer und eleganter. Achte auf den zh-Laut in der Mitte – wie das s in „measure".
13. Greet — /ɡrit/
A: Did anyone greet the guests when they arrived?
B: Yes, Sarah was at the door.
Tipp: „Greet" ist das Verb für das Begrüßen. Man „greets" jemanden – nicht „greet TO" jemanden. Häufig in Texten und in formeller Rede, seltener im lockeren Plausch.
14. Friendly — /ˈfrɛndli/
A: What's your new neighbor like?
B: Really friendly — she brought us cookies.
Tipp: „Friendly" beschreibt warmes, einladendes Verhalten. Verwechsle es nicht mit „friend" (ein Nomen – eine Person). „She is friendly" ist richtig; „She is friend" ist es nicht.
15. Goodnight — /ˌɡʊdˈnaɪt/
A: I'm heading to bed. Goodnight!
B: Goodnight, sleep well.
Tipp: Verwende „goodnight" nur, wenn jemand wirklich ins Bett geht oder für die Nacht aufbricht. Am Nachmittag ist „goodbye" richtig. Das gh in „night" ist stumm.

Essen und Restaurant (15 Wörter)
Vokabeln rund ums Essen sind oft das erste Englisch, das du im Ausland brauchst – und am dankbarsten zu nutzen, weil die Situationen freundlich sind. Diese 15 Wörter decken die Bestellung im Restaurant, das Küchengespräch zu Hause und den Smalltalk beim Essen ab. Brauchst du Übungssituationen? Schau dir unsere Liste mit 50+ Themen zum Üben englischer Gespräche für Restaurant-Rollenspiele an.
16. Hungry — /ˈhʌŋɡri/
A: Are you hungry yet?
B: Starving. Let's eat.
Tipp: „Hungry" beschreibt den Zustand. Muttersprachler übertreiben gern mit „starving", „famished" oder „I could eat a horse". Sag nicht „I have hungry" – sag „I am hungry".
17. Thirsty — /ˈθɜrsti/
A: Want some water?
B: Yes, please. I'm really thirsty.
Tipp: Gleiches Muster wie bei hungry – „I am thirsty", nicht „I have thirsty". Der th- und der r-Laut zusammen sind für viele Lernende ein Zungenbrecher. Sprich die erste Silbe langsam aus.
18. Delicious — /dɪˈlɪʃəs/
A: How's the pasta?
B: Delicious! You have to try it.
Tipp: „Delicious" ist die Steigerung von „good" oder „tasty". Verwende es, wenn dich das Essen wirklich begeistert. Das mittlere ci klingt wie sh. Setz es sparsam ein – wenn alles delicious ist, ist nichts mehr besonders.
19. Order — /ˈɔrdər/
A: Are you ready to order?
B: Yes, I'll have the chicken sandwich, please.
Tipp: „Order" ist sowohl Nomen (your order) als auch Verb (to order). Die Frage „ready to order?" hörst du weltweit von Kellnern. „I'll have…" ist der natürlichste Einstieg in deine Bestellung.
20. Menu — /ˈmɛnju/
A: Can I see the menu, please?
B: Of course, here you go.
Tipp: Betone die erste Silbe – MEN-yu, nicht men-YU. In lockeren amerikanischen Restaurants steht „menu" oft für die gedruckte Karte und „specials" für die Tagesgerichte.
21. Bill — /bɪl/
A: Could we get the bill, please?
B: Sure, I'll bring it right over.
Tipp: Im amerikanischen Englisch sagen Kellner meist „check" statt „bill". Beides wird fast überall verstanden. „Bill" steht auch für Rechnungen (Strom, Telefon usw.).
22. Tip — /tɪp/
A: How much should I tip?
B: Around 15 to 20 percent in the US.
Tipp: „Tip" ist sowohl Nomen als auch Verb. Die Trinkgeldkultur ist sehr unterschiedlich – in den USA erwartet, in vielen anderen Ländern optional oder selten. Frag im Zweifel vor Ort nach.
23. Reservation — /ˌrɛzərˈveɪʃən/
A: Do we need a reservation?
B: Yes, especially on Friday nights.
Tipp: „Make a reservation" oder „have a reservation". Sag nicht „book a reservation" – das ist doppelt gemoppelt. Die Endung -tion klingt wie „shun".
24. Waiter — /ˈweɪtər/
A: I'll ask the waiter for more water.
B: Good idea, thanks.
Tipp: „Waiter" (männlich) und „waitress" (weiblich) sind nach wie vor gebräuchlich, aber „server" wird zunehmend bevorzugt, weil es geschlechtsneutral ist – besonders in den USA. Alle drei werden verstanden.
25. Recipe — /ˈrɛsəpi/
A: This soup is amazing! Can you share the recipe?
B: Sure, I'll text it to you.
Tipp: Drei Silben – RE-suh-pee. NICHT „ree-CIPE" (das würde sich auf swipe reimen). Eines der am häufigsten falsch ausgesprochenen englischen Wörter unter Lernenden.
26. Spicy — /ˈspaɪsi/
A: How spicy is the curry?
B: Pretty spicy — but not crazy hot.
Tipp: „Spicy" heißt voller Gewürzaroma – mal scharf, mal einfach würzig. „Hot" bedeutet konkret zungenverbrennend scharf. Verwandt, aber nicht identisch in der Bedeutung.
27. Fresh — /frɛʃ/
A: Is the fish fresh?
B: Yes, it came in this morning.
Tipp: „Fresh" funktioniert bei Lebensmitteln (gerade zubereitet oder geerntet), Luft (sauber) und sogar Menschen (jemand, der fresh ist, ist frech – eine völlig andere Bedeutung). Der Kontext zeigt, was gemeint ist.
28. Snack — /snæk/
A: I'm getting hungry. Want a snack?
B: Yeah, do you have any chips?
Tipp: Ein „snack" ist eine kleine Mahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiten. Sowohl Nomen („a snack") als auch Verb („to snack on something"). Der lockere, freundliche Cousin von „meal".
29. Breakfast — /ˈbrɛkfəst/
A: Did you have breakfast yet?
B: Just coffee — I'm not really a breakfast person.
Tipp: Betone die erste Silbe stark: BREK-fəst. Die zweite Silbe verschwindet fast. „Lunch" und „dinner" folgen einfacheren Mustern; breakfast ist das tricky Wort der drei.
30. Cook — /kʊk/
A: Do you cook a lot at home?
B: Almost every night. I find it relaxing.
Tipp: „Cook" ist sowohl Verb (Essen zubereiten) als auch Nomen (eine Person, die kocht). Für jemanden, der beruflich kocht, sagt man „chef". Für Hobbyköche ist „good cook" ein verbreitetes Kompliment.

Shopping und Besorgungen (15 Wörter)
Vom Tante-Emma-Laden bis zur Online-Kasse decken diese 15 Wörter das Hin und Her beim Einkaufen ab. Ein paar haben knifflige Aussprachen – pass auf die stummen Buchstaben auf.
31. Cash — /kæʃ/
A: Cash or card?
B: Cash, please.
Tipp: „Cash or card?" gehört zu den häufigsten Fragen, die du in jedem Laden hörst. „Cash" meint konkret Scheine und Münzen, nicht Geld allgemein (das wäre „money").
32. Card — /kɑrd/
A: I'll pay by card.
B: Tap or insert?
Tipp: „Card" kann Kreditkarte, Debitkarte oder sogar Geschenkkarte heißen – der Kontext entscheidet. „Pay by card" oder „use my card" wirken beide natürlich. Moderne Läden fragen oft „tap, insert, or swipe?"
33. Receipt — /rɪˈsit/
A: Would you like a receipt?
B: Yes, please — I need it for work.
Tipp: Das p ist komplett stumm. Es wird „ree-SEET" ausgesprochen. Dieses stumme p bringt fast jeden Englischlernenden ins Stolpern. Dasselbe Muster findet sich in „psychology" und „pneumonia".
34. Discount — /ˈdɪskaʊnt/
A: Is there any discount on this?
B: Yes, it's 20% off this week.
Tipp: „Discount" kann Nomen (a discount) oder Verb (to discount) sein. „Get a discount", „give a discount" und „at a discount" sind die häufigsten Wendungen. Betone die erste Silbe.
35. Sale — /seɪl/
A: Are these jeans on sale?
B: Yes, half off until Sunday.
Tipp: „On sale" heißt reduzierter Preis. „For sale" heißt zum Verkauf stehend (wie ein Haus „for sale"). Leicht zu verwechseln – ähnlicher Klang, andere Bedeutung.
36. Refund — /ˈrifʌnd/
A: Can I get a refund?
B: Of course, do you have the receipt?
Tipp: Als Nomen RE-fund gesprochen, als Verb verlagert sich die Betonung zu „re-FUND". Die Schreibweise bleibt identisch – nur die Betonung wechselt. Der Kontext macht klar, was gemeint ist.
37. Cart — /kɑrt/
A: Should I grab a cart?
B: Yeah, we'll need one.
Tipp: In US-Supermärkten heißt es „cart", in UK „trolley". Beim Online-Shopping ist „cart" weltweit gängig – „add to cart", „shopping cart". Keine stummen Buchstaben hier, nur ein sauberes kart.
38. Aisle — /aɪl/
A: Excuse me, where's the bread?
B: Aisle six, on your left.
Tipp: Das s ist stumm – ausgesprochen genau wie „I'll". Nicht „ay-zull" oder „ay-sull". Ein klassischer Aussprachefehler. Das Wort meint einen Gang zwischen den Regalen in einem Laden.
39. Cashier — /kæˈʃɪr/
A: Where do I pay?
B: The cashier is right by the exit.
Tipp: Betone die zweite Silbe: ka-SHEER. Die Person, die deine Zahlung an der Kasse abwickelt. Eine „cash register" ist die Maschine, ein „cashier" der Mensch, der sie bedient.
40. Size — /saɪz/
A: Do you have this in a smaller size?
B: Let me check the back.
Tipp: Bei Kleidung sagt man „what size are you?" – nie „what is your size?" (technisch korrekt, aber unnatürlich). US-Größen unterscheiden sich von europäischen und asiatischen; immer das Etikett prüfen.
41. Price — /praɪs/
A: What's the price for the small one?
B: Twelve ninety-nine.
Tipp: „Price" ist der Preis einer bestimmten Sache. „Cost" ist allgemeiner. „How much is it?" wirkt im Alltag natürlicher als „what's the price?".
42. Bargain — /ˈbɑrɡən/
A: That jacket was only $30.
B: Wow, what a bargain.
Tipp: „A bargain" steht für ein Schnäppchen zum tollen Preis. „To bargain" (Verb) bedeutet verhandeln. „What a bargain!" ist ein verbreitetes Lob, wenn jemand ein gutes Angebot ergattert hat.
43. Errand — /ˈɛrənd/
A: Where are you off to?
B: Just running a few errands.
Tipp: „Errands" sind kleine praktische Erledigungen – Post, Lebensmittel, Reinigung. Fast immer in Verbindung mit dem Verb „run". Der Plural ist gebräuchlicher als der Singular: „I have errands to run".
44. Browse — /braʊz/
A: Can I help you find something?
B: Just browsing, thanks.
Tipp: „Just browsing" ist die höfliche Floskel, wenn eine Verkäuferin Hilfe anbietet, du aber in Ruhe stöbern willst. Auch online verbreitet: „browse the website".
45. Pickup — /ˈpɪkˌʌp/
A: Is this for delivery or pickup?
B: Pickup, please. I'll come by at six.
Tipp: Als ein Wort („pickup") ist es ein Nomen – das Abholen von etwas. Als zwei Wörter („pick up") ist es ein Verb. „I'll pick up the order at six" / „It's a pickup order". Beide Varianten sind im Restaurant- und Einzelhandelskontext üblich.

Arbeit und Büro (15 Wörter)
Büro-Englisch hat seinen eigenen Rhythmus – etwas formeller, voller wiederkehrender Phrasen. Diese 15 Wörter bilden das Rückgrat des Arbeitsalltags: Meetings, E-Mails, Deadlines und Smalltalk an der Kaffeemaschine. Um in Meetings natürlicher zu klingen, schau auch in unseren Leitfaden zu englischen Füllwörtern und Gesprächs-Verbindungen.
46. Meeting — /ˈmitɪŋ/
A: Are you free at three?
B: No, I have a meeting until four.
Tipp: „Have a meeting" oder „be in a meeting" – nie „make a meeting". Wenn du eines ansetzt, „schedule" oder „set up" ein Meeting.
47. Deadline — /ˈdɛdˌlaɪn/
A: When's the deadline?
B: Friday at 5 PM, sharp.
Tipp: „Meet a deadline" heißt rechtzeitig abgeben. „Miss a deadline" heißt zu spät abgeben. „A tight deadline" heißt sehr wenig Zeit. Muttersprachler sagen es ständig – gewöhn dich daran.
48. Boss — /bɔs/
A: Who's your boss?
B: Her name is Anna — she runs the marketing team.
Tipp: „Boss" ist informell. In beruflichen E-Mails oder formellen Texten besser „manager", „supervisor" oder „director" verwenden. „My boss" funktioniert im Gespräch; schriftlich lesen sich konkretere Titel besser.
49. Email — /ˈiˌmeɪl/
A: Did you see my email?
B: Not yet — I'll check now.
Tipp: „Send an email" oder „shoot an email" (locker). Sowohl Nomen als auch Verb: „I'll email you" / „I sent you an email". Nicht „a mail" – das meint physische Post.
50. Schedule — /ˈskɛdʒul/
A: What does your schedule look like tomorrow?
B: Pretty packed until lunch.
Tipp: Die Aussprache unterscheidet sich nach Region – Amerikaner sagen „SKED-jool", Briten „SHED-yool". Beides ist korrekt; nimm, was sich für dich natürlich anfühlt. Als Verb: „I'll schedule it for Tuesday".
51. Project — /ˈprɑdʒɛkt/
A: How's the project going?
B: Slowly — we're behind schedule.
Tipp: Als Nomen liegt die Betonung auf der ersten Silbe (PRA-ject). Als Verb („vorhersagen" oder „darstellen") wandert sie auf die zweite (pro-JECT). „Working on a project" ist die häufigste Wendung.
52. Colleague — /ˈkɑliɡ/
A: Are you and Marcus close?
B: We're just colleagues — we work on the same team.
Tipp: „Colleague" klingt professioneller als „coworker", obwohl die Bedeutung gleich ist. Im britischen Englisch ist „colleague" gängiger, im amerikanischen wirkt „coworker" lockerer. Die Endung -eague ist einfach nur -eeg.
53. Client — /ˈklaɪənt/
A: I have a call with a client at noon.
B: Important one?
A: Pretty big account — I should prep.
Tipp: „Client" meint meist jemanden, dem du eine Dienstleistung bietest (wie ein Mandant beim Anwalt). „Customer" meint meist jemanden, der ein Produkt kauft. Branchen nutzen die Begriffe unterschiedlich – hör hin, was zu deinem Kontext passt.
54. Report — /rɪˈpɔrt/
A: Is the quarterly report ready?
B: Almost — I just need to finish the summary.
Tipp: Als Nomen ein schriftlicher oder mündlicher Bericht. Als Verb: jemandem etwas mitteilen oder ausdrücken, wer dein Vorgesetzter ist: „I report to the head of marketing".
55. Task — /tæsk/
A: What tasks do you have today?
B: Two reports and a budget review.
Tipp: Ein „task" ist eine konkrete Aufgabe oder ein Arbeitsbrocken. Kleiner als ein „project". Die meisten Büro-Tools nennen To-do-Punkte „tasks". Der Plural („tasks") wird genauso oft genutzt wie der Singular.
56. Office — /ˈɔfɪs/
A: Are you in the office today?
B: No, working from home.
Tipp: „Office" kann das Bürogebäude oder dein eigener Arbeitsplatz sein. „I'm at the office" (das Gebäude); „she's in her office" (ein bestimmter Raum). „Office hours" meint übliche Geschäftszeiten.
57. Break — /breɪk/
A: I'm taking a quick break.
B: Okay, see you in fifteen.
Tipp: „Take a break" ist die natürliche Wendung. „Lunch break", „coffee break", „five-minute break" – alle üblich. Sag nicht „make a break" (das heißt fliehen, wie im Film).
58. Salary — /ˈsæləri/
A: Is the salary negotiable?
B: Yes, depending on experience.
Tipp: „Salary" ist ein festes Jahres- oder Monatsgehalt. „Wage" wird stundenweise gezahlt. „Pay" ist der allgemeinste Begriff. Im Erstgespräch direkt nach dem Gehalt zu fragen, gilt in vielen Kulturen als unhöflich – auch in der amerikanischen.
59. Resume — /ˈrɛzəˌmeɪ/
A: Did you send your resume?
B: Yes, this morning.
Tipp: Bedeutet es „Lebenslauf", spricht man es REZ-oo-may (drei Silben, oft mit Akzenten geschrieben: résumé). Bedeutet es „wieder aufnehmen", spricht man es re-ZOOM. Gleiche Schreibweise, völlig andere Bedeutung und Aussprache.
60. Review — /rɪˈvju/
A: Have you had your annual review yet?
B: Next month — I'm a bit nervous.
Tipp: „Review" kann ein Mitarbeitergespräch im Job, eine Kritik zu einem Buch oder Film oder das Durchgehen von etwas sein. Verb und Nomen, gleiche Form. „Review the document", „write a review".

Gesundheit und Wohlbefinden (10 Wörter)
Medizinisches Englisch willst du nicht erst im Notfall lernen. Diese 10 Wörter decken die Grundlagen ab, wie du beschreibst, wie es dir geht, Termine vereinbarst und Apotheken- oder Praxisbesuche überstehst. Sie runden deinen englischen Wortschatz für den Alltag ab, sobald dein Körper etwas mitzuteilen hat.
61. Doctor — /ˈdɑktər/
A: I think you should see a doctor.
B: Yeah, I'll book an appointment tomorrow.
Tipp: „See a doctor" ist die Standardwendung. Oft verkürzt zu „see the doc". Bei Fachärzten: „see a dentist", „see a physiotherapist" usw. – gleiches Muster.
62. Medicine — /ˈmɛdəsən/
A: Did you take your medicine?
B: Yes, after breakfast.
Tipp: „Medicine" ist das allgemeine Wort für ein Medikament oder eine Therapie. „Medication" klingt etwas formeller oder klinischer. Sag in diesem Kontext nie „drugs" – das meint im Alltagsenglisch oft illegale Substanzen.
63. Headache — /ˈhɛdˌeɪk/
A: Are you okay?
B: Just a bit of a headache.
Tipp: Das ch wird wie k ausgesprochen: HED-ake. Gleiches Muster bei „stomachache" und „toothache". Sag nicht „I have headache" – sag „I have a headache" (das a muss mit).
64. Cold — /koʊld/
A: You sound terrible.
B: I think I'm catching a cold.
Tipp: „A cold" (Nomen) ist die Erkältung. „Cold" (Adjektiv) heißt niedrige Temperatur. „Catch a cold" ist die feste Verbverbindung. „I have a cold" heißt: du bist krank; „I am cold" heißt: du brauchst einen Pulli.
65. Tired — /ˈtaɪərd/
A: You look tired.
B: I am — didn't sleep much.
Tipp: Zwei Silben: TIE-erd. Sag nicht „I have tired" – sag „I am tired". Stärkeres Gefühl? Versuch „exhausted", „wiped out" oder „drained". Praktisch, um zu erklären, warum du heute Abend nicht ausgehen kannst.
66. Hospital — /ˈhɑspɪtəl/
A: Where's the nearest hospital?
B: About ten minutes by car.
Tipp: Im amerikanischen Englisch sagst du „go to the hospital". Im britischen oft „go to hospital" (ohne the). Beides korrekt. Bei alltäglichen Beschwerden geht man nicht ins Krankenhaus – sondern in eine Klinik, Notaufnahme oder Hausarztpraxis.
67. Pain — /peɪn/
A: Where's the pain?
B: Lower back, mostly.
Tipp: „Pain" beschreibt körperlichen Schmerz. „I have pain in my back" oder „my back hurts" – beides funktioniert. Für konkrete Arten: sharp pain, dull pain, throbbing pain. Ärzte bitten oft um eine genauere Beschreibung.
68. Allergy — /ˈælərdʒi/
A: Do you have any allergies?
B: Yes — peanuts and shellfish.
Tipp: In diesem Kontext immer Plural: „allergies". Das Adjektiv ist „allergic": „I'm allergic to peanuts". Kritisches Wort für Restaurants, Apotheken und Reisen. Übe die Aussprache: AL-er-jee.
69. Healthy — /ˈhɛlθi/
A: How's your dad doing?
B: Really healthy — he started biking every morning.
Tipp: „Healthy" beschreibt sowohl Menschen („she's healthy") als auch Essen („a healthy meal"). Das Gegenteil ist „unhealthy" – nimm die Vorsilbe mit, sag nicht „not healthy", wenn es vermeidbar ist.
70. Rest — /rɛst/
A: What did the doctor say?
B: Just to rest for a few days.
Tipp: „Rest" als Verb heißt: aufhören, aktiv zu sein. Als Nomen: die Erholung selbst („get some rest"). Es kann auch „der Rest" bedeuten – „the rest of my day". Der Kontext entscheidet, welche Bedeutung gemeint ist.
Verkehr und Verkehrsmittel (10 Wörter)
Sich in einer neuen Stadt auf Englisch orientieren: Diese 10 Wörter decken Busse, Züge, Wegbeschreibungen und die universelle Erfahrung ab, wegen Verkehr zu spät zu kommen.
71. Bus — /bʌs/
A: How did you get here?
B: I took the bus.
Tipp: „Take a bus" oder „catch a bus" (catch heißt meist: gerade noch erwischt). Der Plural ist „buses" – „busses" siehst du selten, ist aber unüblich. „Bus stop" und „bus station" sind verschieden – ein stop liegt an der Straße, eine station ist der zentrale Bahnhof.
72. Train — /treɪn/
A: What time does the train leave?
B: Half past seven, platform four.
Tipp: „Take the train" oder „catch the train". Ein Zug „leaves" oder „departs"; er „arrives". Der Ort heißt „train station" – nur einmal „station", nicht „train station station".
73. Subway — /ˈsʌbˌweɪ/
A: Is the subway running today?
B: Yeah, but there are delays on the red line.
Tipp: „Subway" ist die U-Bahn in amerikanischen Städten. In London heißt sie „the Tube" oder „the Underground". In anderen Städten „metro". Alle drei meinen dasselbe – ein schönes Beispiel dafür, wie Sprache je nach Ort variiert.
74. Ticket — /ˈtɪkət/
A: Do I need to buy a ticket in advance?
B: Yes, especially on weekends.
Tipp: „Buy a ticket", „get a ticket". „Ticket" hat noch eine andere Bedeutung – ein Strafzettel der Polizei, wie in „I got a parking ticket". Zwei ganz unterschiedliche Verwendungen; der Kontext zeigt, was gemeint ist.
75. Traffic — /ˈtræfɪk/
A: Sorry I'm late — there was so much traffic.
B: No worries, it happens.
Tipp: „Traffic" ist unzählbar – sag „a lot of traffic", nicht „many traffics". „Heavy traffic" heißt viele Autos; „light traffic" heißt wenige. Die universellste Ausrede der Welt für Verspätung.
76. Drive — /draɪv/
A: Do you drive to work?
B: Sometimes — but mostly I take the train.
Tipp: „Drive" gilt für Autos und Lastwagen. Du „drive" kein Fahrrad (das ist „ride") und keinen Bus (der Fahrer drives; Fahrgäste „take" oder „ride" ihn). Vergangenheit: „drove"; Partizip: „driven".
77. Walk — /wɔk/
A: Should we drive or walk?
B: Let's walk — it's only ten minutes.
Tipp: Das l ist in vielen Akzenten stumm – ausgesprochen wie „wok". Ein häufiges Wort, das Muttersprachler oft zu einer schnellen Silbe verschmelzen. „Go for a walk" ist die lockere Wendung für einen Spaziergang.
78. Late — /leɪt/
A: Sorry, I'm running late.
B: No problem, take your time.
Tipp: „Running late" ist die häufigste Wendung, wenn du im Verzug bist. „Late" kann auch „kürzlich verstorben" bedeuten („the late Mr. Smith") – andere Bedeutung, der Kontext macht es klar; verwechseln wirst du beide nicht.
79. Arrive — /əˈraɪv/
A: What time will you arrive?
B: Around eight.
Tipp: „Arrive at" einem bestimmten Ort (arrive at the airport). „Arrive in" einer Stadt oder einem Land (arrive in Paris). Sag nicht „arrive to" – ein häufiger Fehler unter Sprechern romanischer Sprachen.
80. Direction — /dɪˈrɛkʃən/
A: Excuse me, can you give me directions to the museum?
B: Of course — go straight, then left at the corner.
Tipp: Meist im Plural („directions"), wenn du nach dem Weg fragst. „Give directions", „ask for directions", „follow directions". Im Singular („direction") meint es meist eine allgemeine Richtung: „north direction".

Gefühle und Emotionen (10 Wörter)
Wie du dich heute fühlst, ist das universelle Smalltalk-Thema. Diese 10 Gefühlswörter lassen dich auf „how are you?" mit mehr als nur „fine" antworten – und einer Freundin erklären, warum du in letzter Zeit nicht ganz du selbst warst.
81. Happy — /ˈhæpi/
A: You seem happy today.
B: I am — I just got a promotion.
Tipp: „Happy" ist das alltägliche positive Gefühl. Stärkere Varianten: „thrilled", „ecstatic", „over the moon". Sag nicht „I have happy" – sag „I am happy". Ein grundlegendes Gefühlswort, das sich gut steigern lässt.
82. Sad — /sæd/
A: Are you okay?
B: Just a little sad — my best friend moved away.
Tipp: „Sad" ist das Grundwort. Stärkere Gefühle: „heartbroken", „devastated". Leichtere: „down", „blue", „bummed out". Wenn jemand sagt, dass er traurig ist, ist „what's going on?" eine nette, natürliche Nachfrage.
83. Excited — /ɪkˈsaɪtɪd/
A: Are you excited about the trip?
B: So excited — I've never been to Japan.
Tipp: „Excited about" etwas – nicht „excited for" etwas (obwohl „excited for you" ebenfalls natürlich ist). Drei Silben: ek-SAI-ted. Sprich es mit Energie aus, sonst klingt es unaufrichtig.
84. Nervous — /ˈnɜrvəs/
A: How are you feeling about the interview?
B: Honestly, really nervous.
Tipp: „Nervous about" etwas. Anders als „anxious" – „nervous" ist kurzes Lampenfieber vor einem Ereignis; „anxious" ist tiefer und langanhaltender. Häufig bei Bewerbungsgesprächen, Prüfungen, ersten Dates.
85. Bored — /bɔrd/
A: What do you want to do?
B: I don't know — I'm just bored.
Tipp: „Bored" ist, wie DU dich fühlst; „boring" beschreibt die Sache. „I am bored because the movie is boring." Vertausch sie und du beleidigst dich unfreiwillig selbst: „I am boring" heißt: DU bist langweilig, nicht die Situation.
86. Worried — /ˈwɜrid/
A: Why do you look so serious?
B: I'm worried about my mom — she's been sick.
Tipp: „Worried about" etwas oder jemanden. Das Verb ist „worry" – „don't worry" ist eine der häufigsten englischen Beruhigungsformeln. „Worried sick" beschreibt ein noch stärkeres Gefühl.
87. Confused — /kənˈfjuzd/
A: Did the directions make sense?
B: Honestly, I'm still a bit confused.
Tipp: „Confused about" etwas. „I'm confused" zu sagen ist vollkommen höflich und praktisch – eine Art, um Klarstellung zu bitten, ohne den Sprecher bloßzustellen. Stärkere Varianten: „lost", „totally lost". Besser zugeben als Verständnis vortäuschen.
88. Proud — /praʊd/
A: Your son finished the marathon?
B: Yes — I'm so proud of him.
Tipp: „Proud of" jemanden oder etwas. Sowohl für eigene Erfolge („proud of myself") als auch für andere („proud of you"). Es kann auch arrogant heißen – der Ton macht meist klar, was gemeint ist.
89. Disappointed — /ˌdɪsəˈpɔɪntɪd/
A: How was the concert?
B: A bit disappointed, honestly. The sound was bad.
Tipp: Fünf Silben – dis-uh-POINT-ed. „Disappointed in" eine Person („disappointed in her behavior"). „Disappointed by/with" eine Sache („disappointed by the meal"). Eines der längeren Gefühlswörter zum Aussprechen; lass dir Zeit.
90. Stressed — /strɛst/
A: You've been quiet today.
B: Yeah — work has been really stressful, I'm pretty stressed.
Tipp: „Stressed" beschreibt dich; „stressful" beschreibt die Situation. Gleiche Falle wie bei bored/boring. „Stressed out" ist die stärkere lockere Variante. Im modernen Englisch wird es ständig benutzt – vielleicht zu oft.
Zeit und Termine (10 Wörter)
Pläne schmieden, über den Tag reden, Dinge in die Woche packen. Diese 10 Wörter sind die Bausteine jedes Satzes darüber, wann etwas passiert.
91. Today — /təˈdeɪ/
A: What are your plans today?
B: Just errands and a workout.
Tipp: „Today" steht am Anfang oder Ende eines Satzes – beides natürlich. „Today, I have a meeting" oder „I have a meeting today". Vermeide es vorerst in der Mitte: „I today have a meeting" klingt falsch.
92. Tomorrow — /təˈmɔroʊ/
A: See you tomorrow?
B: Yes — same time, same place.
Tipp: Drei Silben – tuh-MA-roh. Das doppelte r ist in der Aussprache nur eines. Häufige Wendungen: „tomorrow morning", „tomorrow afternoon", „tomorrow night". Gleiches Muster bei yesterday.
93. Yesterday — /ˈjɛstərˌdeɪ/
A: When did you call her?
B: Yesterday afternoon.
Tipp: Betone die erste Silbe – YES-ter-day. Nur mit Verben in der Vergangenheit: „I went yesterday", nicht „I go yesterday". Außerdem berühmt als Beatles-Song, der Millionen Englischlernenden beim Üben geholfen hat.
94. Weekend — /ˈwikˌɛnd/
A: Any plans this weekend?
B: Hiking on Saturday, nothing Sunday.
Tipp: „On the weekend" (amerikanisch) oder „at the weekend" (britisch) – beides korrekt, regionale Vorliebe. „This weekend" (das nächste oder laufende). „The weekend" (allgemein). Das häufigste Smalltalk-Thema am Freitag und Montag.
95. Soon — /sun/
A: When will you finish?
B: Soon — give me ten minutes.
Tipp: „Soon" ist vage – kann je nach Kontext Minuten, Stunden oder Tage heißen. Für Präzision ergänze einen Zeitpunkt. „See you soon" ist ein freundlicher Abschied, wenn ihr euch wiederseht, aber kein konkreter Termin.
96. Later — /ˈleɪtər/
A: Are you free now?
B: Not now, but later — maybe around five.
Tipp: „Later" heißt: später als jetzt, ohne genauen Zeitpunkt. „See you later" ist ein lockerer Abschied, auch wenn man sich vielleicht gar nicht später sieht – wie „ciao" oder „bye". Vergleiche mit „soon" (früher) und „in a bit" (sehr bald).
97. Early — /ˈɜrli/
A: When does the store open?
B: Early — I think six in the morning.
Tipp: „Early" ist das Gegenteil von „late". „Early in the morning", „early in the year". Vorsicht: „I'm early" heißt: du bist zu früh dran, nicht: du stehst früh auf (das wäre „an early bird").
98. Busy — /ˈbɪzi/
A: Do you have a minute?
B: Sorry, I'm a bit busy right now. Can it wait?
Tipp: Ausgesprochen BIZ-ee, NICHT BUZ-ee. Die nützlichste höfliche Ausrede im Englischen. „I'm busy this week" ist eine freundlichere Version von „nein". Eine „busy person" hat viel zu tun; ein „busy place" ist voll.
99. Free — /fri/
A: Are you free Friday night?
B: Yes — what's up?
Tipp: „Free" im Sinne von „verfügbar" ist eine andere Bedeutung als „free" im Sinne von „kostenlos" – gleiches Wort, zwei Verwendungen. „Are you free at three?" = verfügbar. „Is it free?" = umsonst. Der Kontext macht es klar.
100. Appointment — /əˈpɔɪntmənt/
A: Do you have time at noon?
B: Sorry, I have a doctor's appointment.
Tipp: „Make an appointment", „have an appointment", „cancel an appointment". Verwendet für Arzt-, Zahnarzt-, Friseur- und Geschäftstermine. Achtung: Es heißt appointment, nicht appointmenT – das End-t ist leicht, nicht betont.

So merkst du dir diese 100 Wörter wirklich
Die unangenehme Wahrheit: Diese Liste einmal zu lesen, macht die Wörter nicht zu deinen. Ohne Übung vergisst du innerhalb einer Woche etwa die Hälfte – das ist die Vergessenskurve, von Gedächtnisforschern seit den 1880ern dokumentiert. Die Lösung ist nicht: härter lesen. Die Lösung heißt: die Wörter benutzen. Solide englische Vokabeln für den Alltag aufzubauen, ist eine Gewohnheit, kein einmaliges Ereignis.
Strategie 1: Sprich die Dialoge laut aus. Nimm einen beliebigen Worteintrag und sag beide Zeilen des Mini-Dialogs laut auf. Ja, beide – Person A und Person B. Klingt albern, ist aber das Wirkungsvollste, was du tun kannst. Lesen ist passiv; Sprechen aktiviert die Muskeln, den Rhythmus und den Abrufpfad, den du im Gespräch wirklich brauchst. Unsere Shadowing-Übungen fürs Englische gehen einen Schritt weiter, wenn du eine tägliche Sprechtechnik suchst.
Strategie 2: Nutze 5–7 neue Wörter pro Tag in echten Gesprächen. 100 Wörter auf einmal lernen zu wollen, ist der schnellste Weg, 95 davon wieder zu vergessen. Such dir eine kleine Handvoll aus und finde einen Weg, jedes davon in einem echten Gespräch zu verwenden – auch mit dir selbst. Eine Freundin auf Englisch anzuschreiben zählt. Den Morgen laut zu kommentieren auch: „I'm having breakfast. My coffee is hot. I'm a bit tired today." Wenn du niemanden zum Üben hast, schau in unseren Leitfaden zum Englisch sprechen alleine zu Hause üben.
Strategie 3: Spaced Repetition. Wiederhole die Wörter in wachsenden Abständen – einmal nach einem Tag, einmal nach drei Tagen, einmal nach einer Woche. Die Gedächtnisforschung zeigt, dass das deutlich besser wirkt als kurzes Pauken. Es gibt Apps, die diesen Plan für dich erstellen, aber auch ein einfaches Notizbuch mit datierten Wiederholungsmarken funktioniert. Viele Lernende kombinieren Spaced Repetition gerne mit dem Aufschreiben eigener Beispielsätze für eine stärkere Erinnerungsspur.
Strategie 4: Erstelle persönliche Beispielsätze. Die Dialoge in diesem Artikel sind nützlich, aber generisch. Dein Gehirn merkt sich Dinge, die mit DEINEM Leben verknüpft sind. Ersetze die Beispiele durch eigene aus deinem Alltag: „I ordered the spicy noodles at lunch", „My boss scheduled a meeting for Friday". Je persönlicher, desto besser die Einprägung. Pro Wort einen Satz von Hand in ein Notizbuch zu schreiben, ist eine simple Technik, die zuverlässig funktioniert.
Strategie 5: Beachte den Unterschied zwischen aktivem und passivem Wortschatz. Die meisten Wörter auf dieser Liste verstehst du beim Lesen vermutlich schon. Das ist passiver Wortschatz. Die Herausforderung ist, sie aktiv zu machen – Wörter, die du beim Sprechen abrufbereit produzierst. Linguisten schätzen, dass ein Wort etwa 15–20 echte Verwendungen braucht, um vom passiven in den aktiven Wortschatz zu wandern. Abkürzungen gibt es nicht; du musst sie einfach immer wieder benutzen.
Für einen tieferen Einblick in die Wissenschaft des gesprächsbasierten Lernens deckt unser Leitfaden zum Wortschatzaufbau durch echte Gespräche die Techniken im Detail ab. Und wenn du eine sanfte, aber konsequente tägliche Übungsroutine willst, schau in unsere 15-Minuten-Routine zum täglichen Englischsprechen.
Von der Wortliste zu echter Sprachgewandtheit
Die Brücke zwischen 100 Wörter kennen und 100 Wörter benutzen ist das Gespräch. Nicht Karteikarten. Nicht Lesen. Nicht Vorlesungen. Das Gespräch – wenn dein Gehirn unter mildem Druck in Echtzeit das richtige Wort abrufen und sinnvoll antworten muss.
Das ist schwer, wenn du niemanden zum Reden hast. Die meisten Lernenden haben keinen täglichen Englisch-Gesprächspartner, vor allem nicht in Ländern, in denen Englisch nicht Hauptsprache ist. Einen menschlichen Tutor zu engagieren ist eine Option, aber teuer (typisch 20–60 $/Stunde) und an Termine gebunden.
Hier verändert KI-gestütztes Sprechtraining die Rechnung. Mit kannst du jederzeit natürliche Sprachgespräche mit KI-Englischtutoren führen – um 6 Uhr morgens vor der Arbeit, auf einem langen Spaziergang oder zehn Minuten in der Mittagspause. Wer auf diese Weise Englisch lernen mit KI will, profitiert davon, dass die Tutoren sich deinem Niveau anpassen, nie ungeduldig werden und dir unbegrenztes Online-Training zu genau den Themen aus diesem Artikel geben: Essen bestellen, Termine machen, über Gefühle sprechen, einen Arbeitstag auf Englisch meistern.
Das fürs Vokabellernen wichtigste Feature ist das automatische Speichern. Jedes Wort, das du im Gespräch nutzt, landet in deiner persönlichen Vokabelliste – ganz ohne dass du etwas aufschreiben musst. Statt fremde, vorgefertigte Karteikarten zu pauken, baust du deinen eigenen englischen Wortschatz für den Alltag aus den Wörtern auf, die DU benutzt und behalten willst. Diese emotionale Verbindung (du hast nach dem Wort gerungen und es dann hingekriegt) ist genau die Art Einprägung, die passive Vokabeln in aktive verwandelt.
Wenn dir das Sprechen noch unheimlich ist, lies zuerst unseren Leitfaden zum Überwinden der Angst, Englisch zu sprechen. Die 100 Wörter oben helfen dir wenig, wenn sie nie deinen Kopf verlassen. Und sobald du dich mit den Grundlagen wohlfühlst, schau dir an, wie du fließend und selbstbewusst Englisch sprichst – die nächste Stufe deiner Sprachlernreise.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele englische Wörter brauche ich für tägliche Gespräche?
Etwa 1.000–1.500 aktive Wörter decken die meisten alltäglichen Gespräche ab – Essen bestellen, nach dem Weg fragen, Smalltalk, Erledigungen. Mit 2.500–3.000 Wörtern verstehst du rund 90 % des alltäglichen Englischs in Gesprächen und im Standardtext. Für volle Gesprächsfluenz schätzen die meisten Linguisten 3.000–10.000 Wörter. Die 100 Wörter in diesem Artikel sind ein fokussierter Startblock häufiger englischer Vokabeln für den Alltag – sie tauchen in praktisch jedem englischen Gespräch auf. Einen ausführlicheren Plan findest du in unserer praktischen Roadmap zur englischen Sprachgewandtheit.
Sollte ich zuerst amerikanisches oder britisches Englisch lernen?
Die meisten Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch betreffen Schreibweise und Akzent – der Kernwortschatz ist gleich. Ein paar Ausnahmen tauchen in dieser Liste auf (cheers, mate, bill vs. check, subway vs. underground), aber weit über 95 % der Wörter haben in beiden Varianten dieselbe Bedeutung und Verwendung. Wähl, was zu deinen Zielen passt: Planst du, in den USA zu arbeiten? Starte mit unseren Themen zum amerikanischen Englischgespräch. Studierst du in UK? Tendiere ins Britische. Schaust du hauptsächlich Hollywood-Filme? Du nimmst Amerikanisch durch Hören sowieso schon auf. Sobald du dich in einer Variante sicher fühlst, kommt die andere von allein.
Wie lange dauert es, 100 englische Alltagswörter zu lernen?
Mit gezielter Übung – 5–7 Wörter am Tag, in echten Sätzen verwendet – erkennen die meisten Lernenden 100 Wörter innerhalb von 2–3 Wochen. Aktive Beherrschung (die Wörter im Gespräch sicher und schnell verwenden) dauert typischerweise 4–8 Wochen konsequenter Übung. Ohne Sprechpraxis sinkt die Behaltensquote stark: Forschung zur Vergessenskurve zeigt, dass du etwa 50 % neuer Vokabeln innerhalb einer Woche verlierst, wenn du sie nicht aktiv nutzt. Die Wörter laut auszusprechen – auch alleine zu Hause – ist der einzige größte Beschleuniger.
Was ist der Unterschied zwischen einfachem und fortgeschrittenem englischem Wortschatz?
Der Grundwortschatz besteht aus den häufigen Wörtern, die in etwa 90 % der Alltagssprache vorkommen – die Wörter auf dieser Liste plus ein paar hundert Funktionswörter (the, is, and usw.). Fortgeschrittener englischer Wortschatz ist seltener, präziser oder formeller – denk an meticulous, paradigm, nuance. Beides zählt, aber die Grundwörter kommen zuerst, weil sie das strukturelle Rückgrat jedes Satzes sind. Beherrsche zuerst den Alltagswortschatz; fortgeschrittene Wörter werden viel leichter, sobald du eine starke Basis hast. Sie sitzen oben auf der Konversationsfluenz, nicht daneben. Idiome und Redewendungen sind die nächste Schicht – schau in unsere Liste gängiger englischer Idiome für den Alltag, wenn du so weit bist.
Muss ich die IPA-Aussprachezeichen lernen?
Hilfreich, aber nicht zwingend. Schon teilweise IPA-Kenntnisse zahlen sich aus, wenn du auf Wörter mit komischer Schreibweise triffst – receipt (stummes p), aisle (stummes s), colonel (gesprochen „kernel"). Cambridge Dictionary, Oxford und Merriam-Webster nutzen alle IPA, das ist also eine einmalige Investition, die dir zuverlässige Aussprache über alle Quellen hinweg eröffnet. Trotzdem bleibt Audio die beste Lehrerin. Hör zu, sprich nach, nimm dich selbst auf, vergleiche. IPA ist eine Notfallkarte; dein Ohr ist der Kompass. Um an den Lauten hinter den Zeichen zu arbeiten, schau in unsere englische Aussprache für Anfänger.
Ist diese Liste für mich als fortgeschrittene Lernende zu einfach?
Überhaupt nicht – auch fortgeschrittene Englischlernende haben oft Lücken in ihrem aktiven Alltagswortschatz. Du kennst „disappointed" vielleicht passiv, aber kannst du es spontan produzieren, wenn du beschreiben sollst, wie dich ein Film enttäuscht hat? Die meisten fortgeschrittenen Lernenden haben tausende Wörter aus Lektüre und Filmen aufgesogen, nutzen im echten Gespräch aber nur einen viel kleineren Teil. Verwende diese Liste als Audit deines englischen Wortschatzes für den Alltag: Lies jedes Wort und frag dich, ob du es im letzten Monat laut benutzt hast. Die ungenutzten sind Lücken, die du schließen solltest. Wenn du über die Grundlagen hinaus willst, ist 50+ gängige englische Idiome für den Alltag deine nächste Station.
Deine nächsten 100 Wörter
Das Ziel ist nicht, diese Liste auswendig zu lernen. Das Ziel ist, diese 100 Wörter so automatisch zu machen, dass du nicht mehr darüber nachdenkst – sodass du, wenn dich ein Barista fragt „for here or to go?", antwortest, ohne im Kopf zu übersetzen. (Apropos – hier ist unser Leitfaden, wie du auf Englisch denkst, statt zu übersetzen.)
Such dir jetzt 10 Wörter aus diesem Artikel aus. Lies jeden Dialog zweimal laut vor. Führ dann morgen ein englisches Gespräch – mit einer Freundin, einem Tutor oder mit den KI-Tutoren von Practice Me – und versuch, drei davon zu benutzen. Mehr nicht. Wiederhole es, bis sich die Wörter langweilig anfühlen, weil du sie so oft gesagt hast. Genau in diesem Moment sind sie zu deinen geworden.