Englisch mit KI-Tutoren üben — 3 Tage kostenlos
Echte Gespräche. Rund um die Uhr verfügbar. Jederzeit kündbar.
30+ verrückte englische Redewendungen, die keinen Sinn ergeben

Stell dir vor, du lernst Englisch, fühlst dich ziemlich sicher, und kurz vor deinem Vorstellungsgespräch sagt jemand zu dir: „Break a leg!" Du bekommst Panik. Dann erzählt deine Freundin, sie habe „spilled the beans", und ihr Chef wolle, dass sie „bite the bullet". Klingt eher nach einem Tatort als nach einem Dienstag im Büro. Willkommen in der Welt der lustigen englischen Redewendungen — wo nichts das bedeutet, was es wörtlich sagt, und alle einfach… mitspielen.
Kurzfassung: Englisch steckt voller Redewendungen, die wörtlich übersetzt absolut absurd klingen. Dieser Guide stellt über 30 der lustigsten englischen Redewendungen vor – sortiert nach „Skurrilitätsfaktor" von leicht schräg bis komplett durchgeknallt. Zu jeder gibt es die wörtliche Bedeutung, die tatsächliche Bedeutung, die Herkunftsgeschichte, ein Gesprächsbeispiel und entsprechende Ausdrücke auf Spanisch, Chinesisch, Japanisch und Arabisch. Außerdem gibt es ein Quiz zum Selbsttesten.
Warum lustige englische Redewendungen völlig verrückt klingen
Eine Statistik, die dich überraschen könnte: Forschung in der Korpuslinguistik zeigt, dass in etwa 4 von 10 Sätzen lockerer englischer Konversation idiomatische Ausdrücke vorkommen. Das heißt: Fast die Hälfte des Alltagsenglischs ist bildlich – nicht wörtlich.
Für Nicht-Muttersprachler ist das ein Albtraum. Du kannst jedes einzelne Wort in „it's raining cats and dogs" kennen und trotzdem null Ahnung haben, was dir jemand gerade sagt. Die Wörter ergeben einzeln Sinn. Zusammen? Reines Chaos.
Aber jetzt kommt's: Englisch ist nicht einzigartig verrückt. Spanier reden von Fröschen, denen Haare wachsen. Im Chinesischen gibt es Schlangen mit Extra-Füßen. Japaner setzen sich Katzen auf den Kopf. Im Arabischen klettern Esel auf Minarette.
Jede Sprache ist herrlich verrückt. Englisch hat zufällig nur besonders viel Material zu bieten. Das Merriam-Webster-Wörterbuch schätzt, dass es allein im Englischen über 25.000 idiomatische Ausdrücke gibt.
Dieser Guide deckt über 30 der lustigsten englischen Redewendungen ab, die keinen Sinn ergeben – sortiert danach, wie sehr sie jemanden verwirren würden, der sie zum ersten Mal hört. Zu jeder bekommst du das wörtliche Bild, das sie erzeugt, die tatsächliche Bedeutung, die Herkunft, wie sie in einer echten englischen Konversation klingt und wie andere Sprachen dieselbe Idee ausdrücken.
Wenn du Redewendungen nach praktischem Einsatz sortiert haben möchtest, schau dir unsere Guides zu gängigen englischen Redewendungen für Gespräche, amerikanischen englischen Redewendungen, britischen englischen Redewendungen und Business-Englisch-Redewendungen an.
Wie die Skurrilitätsskala funktioniert
Jede Redewendung bekommt eine Skurrilitätsbewertung von ⭐ (leicht seltsam) bis ⭐⭐⭐⭐⭐ (dein Gehirn wird wehtun). Die Bewertung basiert auf einer einzigen Frage: Wie verwirrt wäre jemand, der das Wort für Wort in eine andere Sprache übersetzt?

Zähl beim Lesen mit, wie viele du schon kennst. Wenn du über 20 wiedererkennst, ist dein englischer Wortschatz wirklich beeindruckend. (Brauchst du ein Upgrade? Probier es mit dem Wortschatzaufbau durch echte Gespräche.)
Level 1: Leicht seltsam ⭐
Diese Redewendungen sind merkwürdig, aber wenn du die Augen zusammenkneifst, erkennst du die Logik dahinter.

Ein Kinderspiel
Wörtliches Bild: Jemand reicht dir einen Kuchen statt einer Antwort. Tatsächliche Bedeutung: Etwas sehr Einfaches. Herkunft: Das geht vermutlich auf die Cakewalk-Wettbewerbe der 1870er Jahre zurück, bei denen die einfachsten Tanzschritte einen Kuchen als Preis gewannen. Wenn etwas „a piece of cake" war, war es so leicht, dass man mühelos gewann. Im Gespräch: „Wie war die Fahrprüfung?" „Piece of cake – beim ersten Versuch bestanden." In anderen Sprachen: Spanisch: pan comido (gegessenes Brot). Japanisch: 朝飯前 asameshi mae (vor dem Frühstück). Arabisch: أسهل من شربة ماء (einfacher als ein Schluck Wasser).
Break a leg
Wörtliches Bild: Jemand bricht sich absichtlich den eigenen Oberschenkelknochen. Tatsächliche Bedeutung: Viel Glück! (Vor allem im Theater verwendet.) Herkunft: Im Theater galt es als Pech, „good luck" zu sagen. Eine Theorie: „legs" sind die Seitenvorhänge auf der Bühne, und „breaking the leg" hieß, an ihnen vorbei auf die Bühne zu treten – also tatsächlich aufzutreten, statt in den Kulissen zu warten. Im Gespräch: „Morgen habe ich meine Abschlusspräsentation." „Break a leg! Du hast genug geübt." In anderen Sprachen: Im Deutschen sagt man Hals- und Beinbruch!. Auf Spanisch: ¡Mucha mierda! (Viel… na ja, Mist). Theatermenschen weltweit haben ein seltsames Verhältnis zum Glück.
Hit the sack
Wörtliches Bild: Jemand schlägt mit der Faust auf einen Getreidesack ein. Tatsächliche Bedeutung: Ins Bett gehen. Herkunft: Vor modernen Matratzen schliefen die Menschen auf Säcken, die mit Heu oder Stroh gefüllt waren. Man schlug seinen Sack tatsächlich auf, um ihn vor dem Schlafen aufzulockern. Im Gespräch: „Es ist fast Mitternacht – ich gehe gleich hit the sack." In anderen Sprachen: Spanisch: irse al sobre (in den Umschlag gehen). Japanisch: 布団に入る futon ni hairu (in den Futon steigen) – ehrlich gesagt etwas wörtlicher.
Bite the bullet
Wörtliches Bild: Auf scharfe Munition beißen. Tatsächliche Bedeutung: Etwas Schmerzhaftes oder Schwieriges mutig durchstehen. Herkunft: Vor der Erfindung der Anästhesie bekamen Soldaten bei Operationen auf dem Schlachtfeld einen Lederriemen oder eine Kugel zum Hineinbeißen, um den Schmerz auszuhalten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Wendung im englischen Schrifttum gebräuchlich. Im Gespräch: „Ich hasse den Zahnarztbesuch, aber ich muss einfach bite the bullet und den Termin buchen." In anderen Sprachen: Chinesisch: 咬紧牙关 yǎo jǐn yá guān (die Zähne zusammenbeißen). Spanisch: apretar los dientes (die Zähne fest zusammenpressen). Offenbar leisten Kiefer kulturübergreifend Schwerstarbeit.
Under the weather
Wörtliches Bild: Unter einer Wolke stehen. Tatsächliche Bedeutung: Sich krank oder unwohl fühlen. Herkunft: Seeleute, die krank wurden, gingen unter Deck, um dem rauen Wetter zu entgehen – und waren so wörtlich „unter" dem Wetter über dem Schiff. Die Seemannssprache hat dem Englischen Dutzende gängiger Redewendungen geschenkt. Im Gespräch: „Maya kommt heute nicht – sie fühlt sich a bit under the weather." In anderen Sprachen: Spanisch: estar pachucho (sich schlapp fühlen). Arabisch: مزاجي تعبان mazāji ta'bān (meine Stimmung ist müde).
Burn the midnight oil
Wörtliches Bild: Um Mitternacht eine Pfütze Öl anzünden. Tatsächliche Bedeutung: Bis spät in die Nacht arbeiten oder lernen. Herkunft: Vor der Elektrizität nutzten die Menschen Öllampen. Wenn du um Mitternacht noch Öl verbranntest, hast du sehr lange gearbeitet. Diese Redewendung ergibt vollkommen Sinn, sobald man die Geschichte kennt. Im Gespräch: „Ich habe die ganze Woche burning the midnight oil und für meine Prüfung gelernt." In anderen Sprachen: Spanisch: quemarse las pestañas (sich die Wimpern verbrennen). Chinesisch: 挑灯夜读 tiǎo dēng yè dú (die Lampe hochhalten, nachts lesen). Offenbar werden in beiden Sprachen Dinge in Gesichtsnähe verbrannt. Wenn du nachts beim Englischlernen die Wimpern dir verbrennst, könnte dir unsere tägliche Englisch-Sprechroutine helfen, schneller voranzukommen.
Level 2: Moment, was? ⭐⭐
Hier fängt die Logik an zu bröckeln. Diese lustigen Redewendungen brauchen echte Hintergrundinfos, um Sinn zu ergeben.

Spill the beans
Wörtliches Bild: Versehentlich eine Dose Bohnen auf den Boden kippen. Tatsächliche Bedeutung: Ein Geheimnis verraten. Herkunft: Eine verbreitete Theorie führt das auf das antike Griechenland zurück, wo Menschen mit Bohnen in Krügen abstimmten. Wenn der Krug umkippte, wurden die geheimen Stimmen vorzeitig sichtbar. Im Gespräch: „Sag Marcus nichts von der Überraschungsparty – er wird definitiv spill the beans." In anderen Sprachen: Spanisch: descubrir el pastel (den Kuchen aufdecken). Chinesisch: 泄露秘密 xiè lòu mì mì (das Geheimnis durchsickern lassen – viel direkter). Arabisch: فضح السر fadaḥa as-sirr (das Geheimnis bloßstellen).
Let the cat out of the bag
Wörtliches Bild: Man öffnet einen Sack, und eine Katze springt heraus. Tatsächliche Bedeutung: Ein Geheimnis verraten (ähnlich wie „spill the beans"). Herkunft: Auf mittelalterlichen Märkten steckten unehrliche Verkäufer eine Katze in den Sack statt eines Ferkels. Wenn jemand „die Katze aus dem Sack ließ", flog der Schwindel auf. Diese Redewendung kommt also aus echtem Marktbetrug – nicht aus der Mythologie. Im Gespräch: „Wir hatten eine Überraschungsreise geplant, aber meine Schwester hat let the cat out of the bag." In anderen Sprachen: Im Deutschen kauft man die Katze im Sack: die Katze im Sack kaufen (etwas kaufen, ohne es vorher zu prüfen). Schwedisch, Polnisch, Lettisch und Norwegisch haben laut TED-Übersetzern ähnliche Varianten.
Cost an arm and a leg
Wörtliches Bild: Mit den eigenen Gliedmaßen für etwas bezahlen. Tatsächliche Bedeutung: Extrem teuer. Herkunft: Der genaue Ursprung ist umstritten. Eine Theorie verbindet ihn mit der Porträtmalerei – frühe amerikanische Maler verlangten mehr Geld für Bilder, die Arme und Beine zeigten, weil diese aufwendiger zu malen waren. Ein reines Kopfporträt war viel günstiger. Im Gespräch: „Die Konzertkarten haben cost an arm and a leg, aber es war es absolut wert." In anderen Sprachen: Spanisch: costar un ojo de la cara (ein Auge aus dem Gesicht kosten). Chinesisch: 天价 tiān jià (Himmelspreis). Arabisch: بعيني ba'ayni (mit meinem Auge). Andere Körperteile, gleicher Schmerz.
Hold your horses
Wörtliches Bild: Pferde mit bloßen Händen körperlich festhalten. Tatsächliche Bedeutung: Mach langsam, hab Geduld. Herkunft: Das geht bis zu Homers Ilias zurück, in der Wagenlenker wörtlich aufgefordert wurden, ihre Pferde ruhig zu halten. Über die Jahrhunderte verschob sich die Bedeutung von der buchstäblichen Pferdekontrolle zur allgemeinen Geduld. Es ist eine der ältesten Redewendungen, die noch im Alltag verwendet werden. Im Gespräch: „Hold your horses – lass mich zu Ende erklären, bevor du eine Entscheidung triffst." In anderen Sprachen: Spanisch: para el carro (halt den Wagen an). Arabisch: على مهلك ala mahlak (in Ruhe). Chinesisch: 慢着 màn zhe (mach langsam). Solche Redewendungen tauchen ständig in alltäglichen englischen Gesprächen auf.
Barking up the wrong tree
Wörtliches Bild: Eine Person, die im Wald den falschen Baum anbrüllt. Tatsächliche Bedeutung: Auf der falschen Spur sein. Herkunft: Jagdhunde trieben Waschbären oder Opossums in die Bäume und bellten dann am Fuß des Baums, um den Jäger zu rufen. Manchmal sprang das Tier auf einen anderen Baum, und der Hund bellte den falschen an. Im Gespräch: „Wenn du glaubst, ich hätte deine Tasse zerbrochen, dann are you barking up the wrong tree." In anderen Sprachen: Spanisch: ir descaminado (auf dem falschen Weg sein). Arabisch: يضرب في الحديد البارد yaḍrib fil-ḥadīd al-bārid (kaltes Eisen schmieden).
Beat around the bush
Wörtliches Bild: Jemand schlägt grundlos mit einem Stock auf Büsche ein. Tatsächliche Bedeutung: Um das eigentliche Thema herumreden, indirekt sein. Herkunft: Bei mittelalterlichen Vogeljagden schlugen Treiber auf die Büsche ein, um die Vögel aufzuscheuchen, während die Jäger warteten. Um den Busch herumzuschlagen bedeutete, dass man die Vögel gar nicht erreichte – sondern nur am Rand herumtänzelte. Im Gespräch: „Stop beating around the bush und sag mir, was passiert ist." In anderen Sprachen: Spanisch: andarse por las ramas (zwischen den Zweigen herumlaufen). Chinesisch: 拐弯抹角 guǎi wān mò jiǎo (um Ecken biegen und Winkel reiben). Japanisch: 遠回しに言う toomawashi ni iu (auf Umwegen reden).
Level 3: Das kann nicht echt sein ⭐⭐⭐
Diese seltsamen englischen Redewendungen sind wirklich bizarr, wenn man kurz innehält und sie wörtlich nimmt.

It's raining cats and dogs
Wörtliches Bild: Echte Katzen und Hunde stürzen aus den Wolken. Tatsächliche Bedeutung: Es regnet sehr stark. Herkunft: Hier konkurrieren mehrere Theorien. Eine verweist auf die nordische Mythologie, in der Katzen für starken Regen standen und Hunde mit Odin, dem Sturmgott, verbunden waren. Eine andere besagt, dass im England des 17. Jahrhunderts tote Tiere bei starken Regenfällen durch die Straßen gespült wurden und es so aussah, als seien sie vom Himmel gefallen. Der Dichter Henry Vaughan schrieb in den 1650er Jahren von „dogs and cats rained in shower". Im Gespräch: „Nimm einen Regenschirm mit – it's raining cats and dogs da draußen." In anderen Sprachen: Spanisch: llover a cántaros (Krüge regnen). Französisch: il pleut des cordes (es regnet Seile). Arabisch: الدنيا بتمطر جرادل ad-dunya bitmaṭṭar garādil (die Welt regnet Eimer).
Kick the bucket
Wörtliches Bild: Jemand tritt wütend gegen einen Eimer. Tatsächliche Bedeutung: Sterben. (Umgangssprachlich, manchmal humorvoll.) Herkunft: Die geläufigste Theorie ist düster: In Schlachthöfen wurden Tiere an einem Holzbalken aufgehängt, der „bucket" genannt wurde. Beim Schlachten zappelten und traten sie dagegen. Eine noch finsterere Volksetymologie verweist auf Hinrichtungen. Im Englischen gibt es Dutzende Redewendungen, die das direkte Wort „sterben" vermeiden – diese ist die berühmteste. Im Gespräch: „Der alte Mr. Henderson hat schließlich mit 97 kicked the bucket. Er hatte ein erfülltes Leben." In anderen Sprachen: Französisch: casser sa pipe (seine Pfeife brechen). Polnisch: kopnąć w kalendarz (gegen den Kalender treten). Italienisch: tirare le cuoia (die Häute strecken). Jede Sprache hat kreative Euphemismen für den Tod.
Cold turkey
Wörtliches Bild: Ein gefrorener, ungekochter Thanksgiving-Truthahn. Tatsächliche Bedeutung: Eine Sucht von einem Tag auf den anderen aufgeben, ohne Ausschleichen. Herkunft: Wenn jemand einen Entzug durchmacht, bekommt die Haut Gänsehaut und wird blass und klamm – wie die Haut eines gerupften, kalten Truthahns. Im Gespräch: „Er hat keine Pflaster oder so genommen – er hat cold turkey mit dem Rauchen aufgehört." In anderen Sprachen: Spanisch: de golpe (auf einen Schlag). In den meisten Sprachen gibt es kein direktes Pendant – diese Redewendung ist einzigartig englisch in ihrer Skurrilität.
Pull someone's leg
Wörtliches Bild: Jemandem körperlich das Bein unter dem Körper wegziehen. Tatsächliche Bedeutung: Jemanden auf den Arm nehmen, jemanden necken. Herkunft: Die Theorien sind vielfältig. Eine verbindet sie mit Straßendieben im London des 19. Jahrhunderts, die Menschen am Bein zogen, um sie zu Fall zu bringen und auszurauben. Andere verweisen auf düstere historische Praktiken. So oder so hat sich daraus „sich auf Kosten eines anderen amüsieren" entwickelt. Im Gespräch: „Du hast im Lotto gewonnen? Are you pulling my leg?" In anderen Sprachen: Spanisch: tomar el pelo (jemandem das Haar nehmen). Französisch: mener en bateau (jemanden mit dem Boot mitnehmen). Japanisch: からかう karakau (necken – ganz ohne seltsame Körperteile).
A bull in a china shop
Wörtliches Bild: Ein 900-Kilo-Stier, der durch Regale mit feinstem Porzellan rast. Tatsächliche Bedeutung: Eine ungeschickte oder unbedachte Person in einer heiklen Situation. Herkunft: Diese Wendung geht mindestens bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück und malt ein so klares Bild, dass sie kaum erklärt werden muss. (Fun Fact: Die TV-Sendung MythBusters hat einmal echte Stiere in einen nachgebauten Porzellanladen gestellt. Die Stiere umgingen sorgfältig jedes einzelne Regal. So viel zur Metapher.) Im Gespräch: „Lad Jake bloß nicht in die Galerie ein – he's like a bull in a china shop." In anderen Sprachen: Spanisch: como un elefante en una cacharrería (wie ein Elefant im Töpfergeschäft). Das Tier ändert sich, die Verwüstung bleibt. Solche farbigen Ausdrücke schnappst du ganz natürlich auf, wenn du Englisch mit KI sprechen übst.
Head over heels
Wörtliches Bild: Jemandes Kopf… über den Fersen. Das ist einfach das normale Aufrechtstehen. Tatsächliche Bedeutung: Tief, Hals über Kopf verliebt (oder seltener: völlig auf den Kopf gestellt). Herkunft: Diese Redewendung ist tatsächlich verkehrt herum. Die ursprüngliche Form war „heels over head" – was einen Purzelbaum oder Sturz beschreibt. Mit der Zeit wurde sie zu „head over heels" verdreht, was technisch gesehen aufrechtes Stehen bedeutet. Englischsprecher sagen sie seit Jahrhunderten falsch, und mittlerweile steht eben jeder dazu. Im Gespräch: „Sie ist head over heels in ihren neuen Kollegen verknallt." In anderen Sprachen: Spanisch: estar loco/a de amor (verrückt vor Liebe sein). Im Deutschen: Hals über Kopf (immerhin etwas näher am tatsächlichen Sturzbild).
Level 4: Englisch ist kaputt ⭐⭐⭐⭐
An dieser Stelle können nicht einmal Muttersprachler mehr erklären, warum sie diese Dinge sagen. Diese interessanten englischen Redewendungen haben Ursprünge, die entweder verloren, umstritten oder völlig rätselhaft sind.

Mit allem Drum und Dran
Wörtliches Bild: Eine merkwürdig spezifische Stoffmenge in Yard. Tatsächliche Bedeutung: Alles, das volle Programm. Herkunft: Niemand weiß wirklich, woher das kommt – und seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert. Theorien: 27 Fuß (9 Yards) lange Maschinengewehrgurte in Flugzeugen des Zweiten Weltkriegs, die Stoffmenge für einen kompletten Herrenanzug oder das Fassungsvermögen eines Betonmischers. Die New York Times hat sie „das prominenteste etymologische Rätsel unserer Zeit" genannt. Im Gespräch: „Für die Hochzeit hat sie went the whole nine yards – Live-Band, Eisskulptur, alles." In anderen Sprachen: Die meisten Sprachen sagen einfach „alles", ohne es in Yards zu messen.
Bob's your uncle
Wörtliches Bild: Ein Mann namens Bob ist dein Verwandter. Tatsächliche Bedeutung: „Und da hast du's!" oder „So einfach ist das." Herkunft: 1887 ernannte der britische Premierminister Robert („Bob") Cecil seinen Neffen Arthur Balfour in eine einflussreiche Regierungsposition. Die Öffentlichkeit sah es als unverhohlene Vetternwirtschaft – wenn Bob dein Onkel war, lief eben alles wie von selbst. Es ist eine der unverkennbarsten britischen englischen Redewendungen, denen du begegnen wirst. Im Gespräch: „Drück einfach diesen Knopf, gib dein Passwort ein, und Bob's your uncle – du bist eingeloggt." In anderen Sprachen: Diese ist typisch britisch. Spanisch hat y listo (und fertig). Französisch: et voilà.
By the skin of your teeth
Wörtliches Bild: Deine Zähne haben Haut, und du klammerst dich kaum daran fest. Tatsächliche Bedeutung: Gerade noch so, mit hauchdünnem Vorsprung. Herkunft: Das stammt direkt aus der Bibel – Hiob 19,20: „Ich bin entronnen mit der Haut meiner Zähne." Da Zähne keine Haut haben, bedeutet das, mit praktisch nichts zu entkommen – mit dem denkbar kleinsten Abstand. Im Gespräch: „Ich habe die Prüfung by the skin of my teeth bestanden – eine falsche Antwort mehr und ich wäre durchgefallen." In anderen Sprachen: Spanisch: por los pelos (an den Haaren). Chinesisch: 千钧一发 qiān jūn yī fà (tausend Pfund an einem einzigen Haar hängend). Arabisch: بالكاد bil-kād (knapp).
Cat got your tongue?
Wörtliches Bild: Eine Katze hält jemandem körperlich die Zunge fest. Tatsächliche Bedeutung: Warum sagst du nichts? Herkunft: Mehrere Theorien: Eine bezieht sich auf die „cat-o'-nine-tails", eine Peitsche der englischen Marine, die Seeleute vor Schmerzen sprachlos machte. Eine andere verweist auf historische Strafen, die Menschen das Sprechen unmöglich machten. So oder so – diese Redewendung wirkt zutiefst unheimlich, wenn man darüber nachdenkt. Im Gespräch: „Du bist heute sehr still. Cat got your tongue?" In anderen Sprachen: Spanisch: ¿Te comió la lengua el gato? (Hat die Katze dir die Zunge gefressen?). Arabisch: بلع لسانك bala' lisānak? (Hast du deine Zunge verschluckt?).
Best thing since sliced bread
Wörtliches Bild: Nichts könnte die Erfindung von vorgeschnittenem Brot je übertreffen. Tatsächliche Bedeutung: Etwas Hervorragendes, eine großartige Innovation. Herkunft: Geschnittenes Brot wurde erstmals 1928 in Chillicothe, Missouri, verkauft. Die Chillicothe Baking Company bewarb es als „den größten Fortschritt der Backindustrie, seit Brot verpackt wird". Die Wendung blieb hängen – und wurde zum Goldstandard für alles Beeindruckende. Das Smithsonian Magazine hat einen tollen ausführlichen Bericht zu dieser Geschichte. Im Gespräch: „Warst du schon im neuen Café? It's the best thing since sliced bread." In anderen Sprachen: Die meisten Sprachen beziehen sich nicht auf Brot. Französisch: le nec plus ultra (das Allerbeste). Spanisch: lo mejor desde la invención de la rueda (das Beste seit der Erfindung des Rades).
Don't cry over spilled milk
Wörtliches Bild: Untröstlich über eine Milchpfütze schluchzen. Tatsächliche Bedeutung: Verschwende keine Zeit damit, dich über etwas zu ärgern, was schon passiert ist und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Herkunft: Das geht in britischen Schriften mindestens auf 1659 zurück. Die Logik ist simpel: Sobald die Milch verschüttet ist, bringt Weinen sie nicht zurück. Im Gespräch: „Ich weiß, du hast die Deadline verpasst, aber don't cry over spilled milk – lass uns auf die nächsten Schritte konzentrieren." In anderen Sprachen: Spanisch: a lo hecho, pecho (zum Geschehenen Brust zeigen). Chinesisch: 覆水难收 fù shuǐ nán shōu (verschüttetes Wasser ist schwer zurückzuholen). Japanisch: 覆水盆に返らず fukusui bon ni kaerazu (verschüttetes Wasser kehrt nicht ins Tablett zurück). Wenn du dich auf professionelle englische Gespräche vorbereitest, tauchen solche Redewendungen häufig auf – unser Guide zu Business-Englisch-Redewendungen hat 40+ weitere fürs Berufsleben.
Level 5: Ich geb's auf ⭐⭐⭐⭐⭐
Maximale Skurrilität. Das sind die lustigsten englischen Redewendungen, weil sie so weit von ihrer wörtlichen Bedeutung entfernt sind, dass man sie schlicht auswendig lernen muss – oder besser noch: im Kontext hört.

When pigs fly
Wörtliches Bild: Schweine mit Flügeln, die durch den Himmel schweben. Tatsächliche Bedeutung: Etwas, das nie passieren wird. Herkunft: Das geht auf eine englische Sprichwortsammlung von 1616 zurück. Die Idee dahinter: Schweine – schwere, bodenständige Tiere – werden niemals fliegen, also wird auch das, wovon du sprichst, nie geschehen. Im Gespräch: „Glaubst du, er entschuldigt sich? When pigs fly." In anderen Sprachen: Spanisch: cuando las ranas críen pelo (wenn Frösche Haare bekommen). Arabisch: لما يطلع الحمار على المنارة lammā yiṭla' il-ḥumār 'ala al-manāra (wenn der Esel auf das Minarett klettert). Französisch: quand les poules auront des dents (wenn Hühner Zähne haben). Russisch: когда рак на горе свистнет (wenn ein Krebs auf dem Berg pfeift). Thailändisch: ชาติหน้าตอนบ่าย ๆ (eines Nachmittags in deiner nächsten Wiedergeburt). Jede Kultur wählt eine andere unmögliche Tier-Aktion, und alle sind komisch.
Put a sock in it
Wörtliches Bild: Eine Socke in etwas hineinstopfen. Tatsächliche Bedeutung: Sei still, hör auf zu reden. Herkunft: Vor elektronischen Lautstärkereglern verstärkten frühe Grammofone den Klang über große Trichter. Um leiser zu stellen, stopften die Leute tatsächlich eine Socke in den Trichter. Also: „put a sock in it" = Lautstärke runter = nicht mehr so laut sein. Im Gespräch: „Wir versuchen hier zu lernen – put a sock in it!" In anderen Sprachen: Spanisch: cierra el pico (halt deinen Schnabel). Chinesisch: 闭嘴 bì zuǐ (halt den Mund). Japanisch: 黙れ damare (sei still). Englisch gewinnt hier in Sachen Kreativität.
Elephant in the room
Wörtliches Bild: Ein echter Elefant steht im Wohnzimmer, und alle ignorieren ihn. Tatsächliche Bedeutung: Ein offensichtliches Problem, über das niemand reden will. Herkunft: Das geht auf eine Fabel von Iwan Krylow aus dem Jahr 1814 zurück, in der ein Mann ein Museum besucht, alle winzigen Details bewundert, aber irgendwie den Elefanten übersieht. Die Idee: Manche Probleme sind so groß und unangenehm, dass die Leute so tun, als gäbe es sie nicht. Im Gespräch: „Schauen wir mal, the elephant in the room ist, dass wir das Budget überzogen haben und niemand das Thema anspricht." In anderen Sprachen: Diese Redewendung wurde sprachübergreifend übernommen. Spanisch nutzt sie direkt: el elefante en la habitación. Mandarin: 房间里的大象 fángjiān lǐ de dà xiàng. Sie taucht häufig sowohl in amerikanischen englischen Redewendungen als auch in geschäftlichen Gesprächen auf.
It's not my cup of tea
Wörtliches Bild: Jemand lehnt eine bestimmte Tasse Tee ab. Tatsächliche Bedeutung: Es ist nichts, was mir gefällt oder mich interessiert. Herkunft: Die Briten lieben Tee. Anfang des 20. Jahrhunderts bedeutete „your cup of tea", dass etwas nach deinem Geschmack war. Die negative Variante – „not my cup of tea" – wurde zur höflich-britischen Art, „das mag ich nicht" zu sagen, ohne unhöflich zu sein. Im Gespräch: „Horrorfilme? Not my cup of tea, ehrlich gesagt." In anderen Sprachen: Spanisch: no es lo mío (das ist nicht meins). Japanisch: 好みではない konomi de wa nai (das entspricht nicht meiner Vorliebe). Die britische Version ist eben einfach… britischer. Mehr von diesen typisch britischen Wendungen findest du in unserem Guide zu britischen englischen Redewendungen.
Steal someone's thunder
Wörtliches Bild: In eine Gewitterwolke greifen und den Donner herausholen. Tatsächliche Bedeutung: Sich mit der Idee eines anderen schmücken oder ihm die Show stehlen. Herkunft: Diese Wendung hat einen sehr konkreten, belegten Ursprung. 1704 erfand der Dramatiker John Dennis eine Maschine, die für sein Stück Donner simulierte. Das Stück floppte, aber ein anderes Theater übernahm seine Donnertechnik. Dennis soll ausgerufen haben: „They will not let my play run, but they steal my thunder!" Die Wendung überlebte das Stück um viele Jahrhunderte. Im Gespräch: „Ich wollte gerade meine Beförderung verkünden, aber meine Kollegin stole my thunder, weil sie ihre Verlobung verkündete." In anderen Sprachen: Spanisch: robar protagonismo (die Hauptrolle stehlen). Chinesisch: 抢风头 qiǎng fēng tou (das Rampenlicht klauen).
The pot calling the kettle black
Wörtliches Bild: Küchengeschirr führt einen hitzigen Streit über Hautfarbe. Tatsächliche Bedeutung: Jemanden für einen Fehler kritisieren, den man selbst hat; heuchlerisch sein. Herkunft: Das geht auf Cervantes' Don Quixote (1620) zurück. Zur Zeit des offenen Kochfeuers wurden sowohl Töpfe als auch Kessel von schwarzem Ruß überzogen – also hatte der Topf kein Recht, den Kessel für seine dunkle Farbe zu kritisieren. Im Gespräch: „Du nennst mich unordentlich? That's the pot calling the kettle black – schau dir mal deinen Schreibtisch an!" In anderen Sprachen: Chinesisch: 五十步笑百步 wǔ shí bù xiào bǎi bù (wer 50 Schritte zurückwich, lacht über den, der 100 Schritte zurückwich). Spanisch: le dijo la sartén al cazo (sagte die Pfanne zum Töpfchen). Japanisch: 目くそ鼻くそを笑う mekuso hanakuso wo warau (Augenpopel lacht über Nasenpopel – Japanisch gewinnt diese Runde).
Jede Sprache ist verrückt: Redewendungen-Pendants aus aller Welt

Englisch hat kein Monopol auf bizarre Ausdrücke. So drücken verschiedene Sprachen dieselben Ideen aus – und oft sind sie noch seltsamer:
| Konzept | Englisch | Spanisch | Chinesisch | Japanisch | Arabisch |
|---|---|---|---|---|---|
| Wird nie passieren | When pigs fly | Wenn Frösche Haare bekommen | Die Sonne geht im Westen auf | ありえない (unmöglich) | Wenn der Esel auf das Minarett klettert |
| Sehr teuer | Costs an arm and a leg | Kostet ein Auge aus dem Gesicht | Himmelspreis (天价) | Die Augen springen heraus (目が飛び出る) | Mit meinem Auge |
| Sehr einfach | Ein Kinderspiel | Gegessenes Brot | Eine kleine Beilage (小菜一碟) | Vor dem Frühstück (朝飯前) | Einfacher als ein Schluck Wasser |
| Unnötiges Beiwerk hinzufügen | Die Lilie vergolden | Der Katze eine Schleife umbinden | Einer Schlange Beine malen (画蛇添足) | Schlangenbeine (蛇足) | — |
| Mühe ans falsche Publikum verschwenden | Perlen vor die Säue werfen | Genauso (margaritas a los cerdos) | Einer Kuh die Laute vorspielen (对牛弹琴) | Buddhistisches Gebet ins Pferdeohr | — |
| Auch Experten machen Fehler | Nobody's perfect | Auch der beste Schreiber macht einen Klecks | Ein Weiser irrt sich in 1.000 Gedanken | Auch Affen fallen vom Baum (猿も木から落ちる) | Jeder Hengst stolpert mal |
Merkst du das Muster? Tiere leisten in Redewendungen über alle Kulturen hinweg enorm viel Schwerstarbeit. Katzen, Hunde, Schweine, Kühe, Frösche, Affen, Pferde, Esel, Elefanten – sie alle werden eingespannt, um menschliches Verhalten zu erklären. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie Muttersprachler Redewendungen tagtäglich verwenden, schlüsselt unser Guide zu gängigen englischen Redewendungen für Gespräche sie nach Alltagssituationen auf.
Quiz: Kannst du erraten, was diese Redewendungen bedeuten?
Teste dich an diesen weniger geläufigen englischen Redewendungen. Versuche, die Bedeutung zu erraten, bevor du die Antwort liest.

1. „It's not rocket science" Tipp: Denk an Schwierigkeit.
Reveal Answer
It's not that complicated. Rocket science is considered one of the most complex fields, so anything that "isn't rocket science" is straightforward.2. „Break the ice" Tipp: Denk an gesellschaftliche Situationen.
Reveal Answer
To start a conversation or ease tension in a social setting. Originally referred to breaking ice to allow ships to pass — clearing the way forward.3. „Have a frog in your throat" Tipp: Denk ans Sprechen.
Reveal Answer
To have difficulty speaking because of a hoarse or scratchy throat. No frogs involved, thankfully.4. „A penny for your thoughts" Tipp: Denk an Stille.
Reveal Answer
A way of asking someone what they're thinking about. Dates back to the 1500s when a penny was worth considerably more.5. „Storm in a teacup" Tipp: Denk an Überreaktion.
Reveal Answer
A big fuss over something that isn't important. The American version is "a tempest in a teapot."6. „The bee's knees" Tipp: Denk an Qualität.
Reveal Answer
Something excellent or outstanding. From 1920s American slang. Bees carry pollen in sacs on their legs, so the "bee's knees" were literally where the good stuff was.7. „Throw in the towel" Tipp: Denk ans Aufgeben.
Reveal Answer
To surrender or give up. From boxing — a fighter's corner would throw a towel into the ring to stop the fight.8. „Butterflies in your stomach" Tipp: Denk an Nervosität.
Reveal Answer
Feeling anxious or nervous, especially before an important event. The "fluttering" sensation in your stomach when you're nervous genuinely feels like insects moving around in there. If English conversations give you butterflies, you're not alone — see how to die Angst vor dem Englischsprechen überwinden.Wie viele hast du richtig gehabt? Wenn du 6 oder mehr geschafft hast, ist dein Gespür für englische Redewendungen wirklich stark. Wenn du unter 4 hattest – keine Sorge. Solche Ausdrücke nimmt man eher durch Gespräche auf als durch Lehrbücher.
Das Geheimnis, sich Redewendungen wirklich zu merken

Was die meisten Listen zu Redewendungen nicht verraten: Eine Liste von 30 Ausdrücken und ihren Bedeutungen auswendig zu lernen ist eine unglaublich ineffiziente Lernmethode. Forschung zum Vokabelerwerb zeigt durchgängig, dass Wörter und Phrasen, die im Kontext – während echter Gespräche – gelernt werden, drei- bis viermal länger im Gedächtnis bleiben als solche, die per stumpfes Auswendiglernen gelernt wurden.
Überleg mal: Englische Muttersprachler haben „break a leg" nicht gelernt, indem sie eine Karteikarte studiert haben. Sie haben es vor ihrem Schultheaterstück gehört, aus der Situation erschlossen, was es bedeutet, und es nie wieder vergessen.
Genau deshalb ist Gesprächspraxis wichtiger als Vokabel-Drills. Wenn du eine Redewendung natürlich hörst – im richtigen Ton, im richtigen Moment – macht es sofort Klick. Du kennst dann nicht nur die Definition, sondern auch, wann und wie du sie einsetzt.
Die KI-Tutoren von Practice Me – Sarah, Oliver und Marcus – verwenden Redewendungen ganz natürlich in echten Sprachgesprächen. Du redest vielleicht gerade über Wochenendpläne, da sagt Sarah: „Don't put all your eggs in one basket." Du fragst, was das heißt, sie erklärt es, und dein Gehirn legt es unter „Tipps zur Wochenendplanung" ab – nicht unter „Redewendung Nr. 47 auf irgendeiner Liste".
Dieser Kontext ist alles. Genau deshalb bleiben dir auch aus Gesprächen gespeicherte Vokabeln besser im Gedächtnis als alles, was du aus einem Lehrbuch lernen würdest. Wenn du Englisch sprechen mit KI üben möchtest, sind Redewendungen einer der Bereiche, in denen gesprächsbasiertes Lernen wirklich glänzt.
Mehr Redewendungen zum Üben findest du in unserem kompletten Themen-Cluster:
- Amerikanische englische Redewendungen – Sport-Metaphern, Essens-Ausdrücke und Auto-Phrasen
- Britische englische Redewendungen – Tee-Kultur, Wetter und typisch britische Wendungen
- Business-Englisch-Redewendungen – was dein Chef in Meetings wirklich meint
- Gängige englische Redewendungen für den Alltag – die wichtigste Liste
Und wenn du an deinen breiteren Sprachfertigkeiten arbeitest, schau dir unsere Guides zum flüssigen und selbstbewussten Englischsprechen an, lerne komplexe englische Wörter und probiere ESL-Sprechübungen aus. Wenn du deine Englisch-Sprechkenntnisse insgesamt verbessern möchtest, sind Redewendungen ein starker Startpunkt.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die lustigsten englischen Redewendungen?
Die lustigsten englischen Redewendungen sind meist die, die bei wörtlicher Übersetzung die absurdesten Bilder erzeugen. Spitzenreiter sind „it's raining cats and dogs" (es regnet heftig), „when pigs fly" (etwas Unmögliches), „kick the bucket" (sterben), „pull someone's leg" (jemanden necken) und „the pot calling the kettle black" (Heuchelei). Der Witz liegt meist darin, sich vorzustellen, wie jemand, der kein Englisch spricht, sie Wort für Wort zu entschlüsseln versucht.
Warum ergeben englische Redewendungen keinen Sinn?
Die meisten englischen Redewendungen ergaben Sinn, als sie geprägt wurden – die Bedeutung hat sich nur über die Jahrhunderte vom ursprünglichen Kontext gelöst. „Kick the bucket" ergab im Schlachthof grimmig Sinn. „Raining cats and dogs" hatte Wurzeln in der nordischen Mythologie oder den Überschwemmungen des 17. Jahrhunderts. „Break a leg" war theaterspezifisch. Die Sprache hat sich weiterentwickelt, die Wendungen blieben aber in der Zeit eingefroren – deshalb wirken sie heute so bizarr.
Wie viele Redewendungen gibt es im Englischen?
Im Englischen gibt es schätzungsweise über 25.000 idiomatische Ausdrücke, wobei die Zahl der wirklich alltagsrelevanten viel kleiner ist – wahrscheinlich decken 200 bis 300 gängige die meisten Situationen ab. Wenn du die gängigsten englischen Redewendungen für Gespräche lernst, verstehst du den Großteil der bildhaften Sprache im englischen Alltag.
Welche englische Redewendung ist am schwersten zu verstehen?
Für Nicht-Muttersprachler sind Redewendungen ohne jede visuelle Logik tendenziell am schwersten: „the whole nine yards" (alles), „Bob's your uncle" (das war's/ganz einfach) und „by the skin of your teeth" (gerade so) sorgen konsequent für Verwirrung, weil man die Bedeutung den Wörtern überhaupt nicht ansieht. Redewendungen wie „raining cats and dogs" malen wenigstens ein lebhaftes Bild, auch wenn die Bedeutung nicht offensichtlich ist.
Nutzen englische Muttersprachler täglich Redewendungen?
Ja – ständig, und oft, ohne es zu merken. Studien der Korpuslinguistik zeigen, dass idiomatische Ausdrücke in etwa 40 % der lockeren englischen Sätze vorkommen. Muttersprachler sagen „I'm going to hit the sack", „that's a piece of cake" oder „let's not beat around the bush" mehrmals täglich, ohne darüber nachzudenken. Genau deshalb ist es wichtig, Redewendungen zu lernen, wenn du die Angst vor dem Englischsprechen überwinden und in echten Gesprächen selbstbewusst sprechen willst.